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"Deutsch-ungarisches Barytontrio - Német-Magyar Barytontrió",


früher





Manfred Herbig

Klangbeispiel 1 Barytontrió
Allegro



Klangbeispiel 2
Barytontrió
Adagio



Klangbeispiel 3
Barytontrió
Presto

 

 

Gründer und Initiator Manfred Herbig, von Haus aus Cellist wie die meisten
der wenigen Barytonspieler, nahm Unterricht bei Alfred Lessing in Düsseldorf.
Seit 1980 besuchte er auch Kurse bei verschiedenen bekannten Gambisten
(Heiner Spicker, Ingrid Stampa, Wolfgang Eggers, Heinrich Haferland u.a.).
Sein Baryton baute Wolfgang A. Uebel in Celle 1973 nach sorgfältigen Studien
historischer Vorbilder (Ioachim Tielke, Simon Schödler,
Daniel Achatius Stadlmann, Johann Andreas Kämbl u.a.).

Das Braunschweiger Barytontrio wurde 1975 gegründet anlässlich einer
bevorstehenden Partnerschaftsreise in die USA zum dortigen Bicentannual 1976,
der 200-Jahrfeier der Unabhängigkeitserklärung.

Nach dem Umzug nach Gelsenkirchen erfolgte eine Neubesetzung
mit professionellen Musikern. Von Beginn an war auch an die Interpretation
moderner Musik gedacht. Da es keine Originalkompositionen gab,
versuchten wir am Anfang, geeignet erscheinende Trios für Violine, Viola und Cello
um zu arbeiten, die allerdings den speziellen Möglichkeiten des Barytons
nicht gerecht wurden. 1979 schrieb ich daher ein erstes Barytontrio,
das ich meinem Lehrer Alfred Lessing aus Düsseldorf widmete.
Nach einem zweiten Trio entstand 1984 eine
Solokantate für Tenor, Barytontrio und Cembalo,
die erst am 7.5.2004 in Gelsenkirchen zur Uraufführung gelangte.
Manfred Spiller, Wolfenbüttel schrieb vier Trios für uns
und Heinz-Albert Heindrichs (*1930), Gelsenkirchen, die originellen "Bagatellen".
Er karikiert darin die Situation des begeisterten Fürsten,
der sich alle Mühe gibt, den Anforderungen seiner virtuosen Hofmusiker zu genügen.
Der Cellist greift gelangweilt die Sprudelflasche und füllt geräuschvoll ein Glas, mit
dessen Inhalt er trotz der ermahnenden Gesten des Prinzen sogar zu gurgeln beginnt.
Eine besondere Erfahrung bot auch das Trio von Wolfgang Andreas Schultz (*1948)
über das Wandgemälde "Maria Aegyptiaca" von Tintoretto
in der Scuola San Rocco in Venedig. 1984 brachten wir es in Herne zur Uraufführung
und erarbeiteten es später immer wieder gerne.
Auch ein 1985 geschriebenes Barytontrio von Sándor Veress (1907-1992) liegt vor.
Ein Konzert (Divertimento concertante 1971) für Baryton und Kammerorchester
des ungarischen Barytonisten und Komponisten Janos Liebner (*1923)
und "Mittlerer Frühling: sechs Duo-Miniaturen für Viola und Baryton" von Peter Michael
Hamel (*1948), initiiert von Jörg Eggebrecht, München sind mir nicht bekannt.

Ich erwarb 1975 mein Baryton von Wolfgang A. Uebel in Celle, das er 1973
nach historischen Vorbildern von Tielke (Griffbrett in Elfenbein und Ebenholz),
Schödler (Singender Bauer), Stadlmann, Kämbl (Corpus) u.a. baute.
Es hat sechs Spielsaiten in der üblichen Stimmung D G c e a d'
und elf Resonanzsaiten (A H cis d ... d').
Die Corpuslänge beträgt 65 cm, die Mensur 68 cm
bei einer Gesamtlänge von 140 cm (zum Vergleich beim Cello: 75, 69, 122).
Nach vielen Experimenten spiele ich unser Repertoire mit Stachel
und benutze einen relativ schweren Bratschenbogen im Obergriff.
M.H.

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Kammermusikspektrum Prof. Dr. Manfred Herbig
im "Landhaus Herbig" * Kossúth Lájos u. 60 * H-8648 Balatonkeresztúr / Ungarn
Tel. 0036 30 732 1875
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